Politik

Ehrensache

Politik

Im Dialog auf dem Alten Markt: Andreas Rüther, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Lena Strothmann MdB

Zum Politiker wird man nicht geboren, man kann auch keinen Lehrvertrag über die Berufsausbildung zum Politiker abschließen. Wenn man sich jedoch für andere Menschen, seine Gemeinde, seine Stadt, sein Land einsetzen will, wenn man Lebens- und Berufserfahrung und auch Menschenkenntnis einsetzen kann, wenn man bereit ist, sich ehrenamtlich zu engagieren, kann man auch eine politische Tätigkeit übernehmen.

Politik findet in erster Linie ehrenamtlich statt. Nur wenige „leben von der Politik“, wenn sie besondere „Wahlämter auf Zeit“ übernommen haben, z.B. Abgeordnete des Landtags, des Bundestags, des Europaparlaments oder Oberbürgermeister.

Neben den 66 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern gibt es 162 ehrenamtliche Bezirksvertreter, insgesamt also 222 Bielefelder Bürgerinnen und Bürger, die ehrenamtlich in ihrer Freizeit Bielefelder Kommunalpolitik für die Bürger der Stadt betreiben.

Mit den Bürgern vor Ort, mit Firmen und Vereinen oder Verbänden im Gespräch zu bleiben, Anregungen und Wünsche aufzunehmen, Politik umzusetzen und eigene Vorschläge und Initiativen zu entwickeln, ist Aufgabe der Kommunalpolitiker. Ich laden Sie ein mitzuarbeiten. Als Oberbürgermeister will ich keiner von „da oben“ sein, sondern einer "von mittendrin". „Der Bürgerwille wird die Richtschnur meines Handelns sein“.